Gemeinsam Bayerns Natur schützen

Wasservogelzählung im Fünf-Seen-Land

Wasservogelzählung an der Roseninsel (Foto: Pit Brützel)
Wasservogelzählung an der Roseninsel (Foto: Pit Brützel)

 

Seit Ende der 1960er Jahre werden in Deutschland in fast allen international und national bedeutenden Feuchtgebieten sowie in vielen lokal oder regional bedeutenden Gewässern Rastvogelerfassungen durchgeführt. So wird auch am Ammersee und am Starnberger See gezählt. Seit 2016 finden im Landkreis Starnberg auch Wasservogelzählungen am Maisinger See, Wörthsee, Pilsensee und Weßlinger See statt. Derzeit beteiligen sich deutschlandweit über 2.000 Zählerinnen und Zähler an den Erfassungen. Die Wasservogelzählung ist damit das älteste und umfangreichste Vogelmonitoringprogramm bundesweit. Nähere Informationen zur Internationalen Wasservogelzählung in Deutschland  findet man unter diesem Link.

 

In Bayern wird die Wasservogelzählung von der Staatlichen Vogelschutzwarte beim  Landesamt für Umwelt koordiniert.

 

Die Zählungen werden in den Monaten September bis April jeweils an einem Wochenende in der Monatsmitte durchgeführt. Aktive der LBV-Kreisgruppe Starnberg bzw. der Arbeitsgemeinschaft Starnberger Ornithologen (ASO) unterstützen die Wasservogelzählung seit vielen Jahren am Starnberger See und am Ammersee. Inzwischen werden auch die kleineren Seen im Gebiet (Maisinger See, Weßlinger See, Wörthsee, Pilsensee) regelmäßig gezählt. Die Ergebnisse der Zählungen werden unter anderem im ornithologischen Jahresbericht der ASO veröffentlicht.

 

OLaTV, das Streaming-Portal für das bayerische Oberland, berichtete im Januar 2021  in einem 10-minütigen Film  über die Wasservogelzählung am Starnberger See.

Nähere Informationen zu den Zählungen an den einzelnen Seen findet man auf folgenden Seiten (Die Seiten zum Wörthsee und zum Weßlinger See sind noch in Bearbeitung) :