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Der Kerschlacher Forst

Kerschlacher Forst (Foto: Franz Pommer)
Kerschlacher Forst (Foto: Franz Pommer)

Der Kerschlacher Forst ist ein ca. 10 km² großes Waldgebiet zwischen dem Ammersee und dem Starnberger See. Der südwestliche Teil des nicht genau abgegrenzten Forstes liegt im Landkreis Weilheim-Schongau bei Kerschlach (Gemeinde Pähl), der nordöstliche Teil im Landkreis Starnberg bei Machtlfing (Gemeinde Andechs).

Der Forst ist gekennzeichnet durch zahlreiche Quellbäche, die eine durch Seitenmoränen eingerahmte Senke entwässern. Diese Quellbäche, wie der Maisinger Bach oder der Schwarze Graben, zählen zu den wichtigen Hauptbächen des Fünfseenlandes. Als ausgewiesene Naturschutzgebiete inmitten des Forstes sind das Flachtenbergmoor und das Schollenmoos zu nennen. Das Letztgenannte hat auch heute noch mit seinen wassergefüllten Vertiefungen einen intakten Wasserhaushalt und bildet weiter Torf aus.

 

Im Jahr 2022 wurde der östliche Teil des Kerschlacher Forsts von der ASO durch Franz Pommer ornithologisch kartiert. Insgesamt wurden dabei über 60 Vogelarten festgestellt, ca. 40 Arten wurden als wahrscheinliche bzw. sichere Brutvögel eingestuft.  Die Dokumentation über die Kartierung des Kerschlacher Forsts findet man hier.

 

Durch seinen Moorwald-Charakter beherbergt der Kerschlacher Forst nicht nur besondere Gräser und Schmetterlinge, sondern auch Vögel wie den Schwarzstorch, die Waldschnepfe und den Raufußkauz.

typische Vogelarten im Kerschlacher Forst


Im Kerschlacher Forst wurden in den Jahren 2016-2020 gut 50  Vogelarten festgestellt. Eine Liste aller beobachteten Arten findet man in nebnstehender Tabelle.

Vogelarten_2016-2020_Kerschlacher_Forst.
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weitere Beobachtungsgebiete