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Das Allmannshauser Filz

Das Allmannshauser Filz befindet sich an der südlichen Landkreisgrenze zwischen Allmannshausen und Weipertshausen. Am südwestlichen Rand wird es durch den  Lüssbach begrenzt, im Kern des Gebiets ist ein alter Torfstich mit Hochmoorrest, umgeben wird das Gebiet von moortypischem Kiefer- und Birkenwald sowie zum Teil Fichten-Kiefer-Mischwald.

 

Das Allmannshauser Filz ist gekennzeichnet durch vier unterschiedliche Lebensräume: Zentral im Gebiet verläuft eine 1,25 km lange und nur 40-100 (max. 140) m breite Hochmoorachse. Dieser Lebensraum ist ein ehemaliger Torfstich; er ist gekennzeichnet durch, zum großen Teil abgestorbenen, lichten Birkenbestand, vereinzelte kleine  Schilfflächen, typische Moorvegetation. An einzelnen Stellen finden sich hier auch 

größere Bestände des rundblättrigen Sonnentaus.   

 

Umgeben wird die Moorachse von einem Kiefern-Fichtenwald mit zusätzlichem Birkenbestand. Dieser Lebensraum ist charakterisiert durch eine dichte Krautschicht aus Blau- und Rauschbeere sowie Heidekraut. Durchsetzt wird dieser dichtere Mischwald von  mehreren etwas offeneren Flächen mit lichterem Kiefernwald und höherem Heidekrautanteil.

 

Als drittes Habitat liegt zentral in der südlicheren Hälfte des Gebiets 

eine Restmoorfäche mit feuchterem Untergrund und lockerem Moorkieferbestand.

 

Schlussendlich wird das Gebiet im Südwesten durch den Lüssbach begrenzt, an dem ein kleiner Erlenbruch und Weiden-Faulbaumgebüsch charakteristisch sind.

 

Oliver Focks kartierte dieses Gebiet im Jahr 2018. Insgesamt wurde 57 Arten festgestellt, wovon für 29 ein Brutverdacht oder Brutnachweis, für vier ferner eine Brutzeitfeststellung  erfolgte. Das Vorkommensdichte von Gimpel, Buntspecht und Weidenmeise ist für dieses Gebiet hervorzuheben.

 

Den Bericht über die Vogelwelt des Allmannshauser Filz findet man hier.

weitere Beobachtungsgebiete