Gemeinsam Bayerns Natur schützen

14.10.2020 Mähen im Hirschgrabenmoos

 

Vor dem Abheuen muss die Biotopfläche mindestens einige Tage vorher gemäht werden. Dies ist notwendig, weil die Mähmasse besser abtrocknen kann und das Aussamen gewährleistet wird. Daher zogen am letzten Samstag ein Viererteam los, um mit dem Balkenmäher und Freischneider die Flächen zu mähen. Unter den Buchen war es zunächst trocken, während es draußen schüttete. Daher war der Arbeitseifer etwas gebremst, so dass Franz Wimmer die drei Freischneider Tobi, Andreas und Stefan vor dem Einsatz noch lächelnd fotografieren konnte. Nachdem der Regen etwas nachließ, stürzten sich alle auf die Fläche und begannen zu mähen. Im hinteren Teil konnte Franz mit dem Balkenmäher seine Bahnen ziehen. Dabei ließ er einen Brachestreifen stehen, um einen Rückzugsort für die Insekten zu belassen. Strukturen in der Fläche sind wichtig, um Artenvielfalt zu schaffen oder zu erhalten.

Der vordere Bereich ist durchzogen mit Tümpeln und bultigen Teilen. Dort kann nur mit dem Freischneider gearbeitet werden. Dies erfordert eine hohe Konzentration beim Mähen. Die Tümpel müssen freigeschnitten werden, um den Lebensraum für die dort vorkommenden verschiedenen Amphibien zu erhalten. Auch einige Libellenarten nutzen die Wassertümpel als Jagdrevier. Regen erleichtert das Mähen. Allerdings meinte das Wetter es zu gut mit dem Regen, der während des ganzen Einsatzes ständig unser Begleiter war. Nach über vier Stunden hatten wir es endlich geschafft. Anschließend fuhren wir zufrieden nach Hause und freuten uns auf eine warme Dusche.

 

(Text: Stefan Schilling; Foto: Franz Wimmer)