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Liebe Mitglieder, liebe
Naturfreundinnen und Naturfreunde,
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Im Februar beginnt der stille Übergang vom Winter in den Frühling. Die Tage werden nun spürbar länger und die Wintersonne stärker. Wie die
Pflanzen so genießen auch die Vögel die ersten Sonnenstrahlen.
Kurzstreckenzieher wie Kiebitze, Feldlerchen und Stare kehren nach Deutschland zurück. Abends sind in Parks und am Waldrand
auch schon die Balzrufe vom Waldkauz zu hören.
Was Sie in diesem Newsletter erwartet:
- Kleines Naturschauspiel – die Eulenbalz im Februar
- Blick hinter die Kulissen – unsere Gebietsbetreuung
- Spätwinter ist Nistkastenzeit
- Ergebnisse Stunde der Wintervögel 2026
- Starnbirdrace – was ist das denn?
- Schmetterling des Jahres
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Termine der Kreisgruppe
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Kleines Naturschauspiel – die Eulenbalz im Februar
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(Foto: Dr. Christoph Moning)
Die Balzrufe der heimischen Eulen kann man besonders gut erleben, wenn man sich ab Ende Januar abends in
die Natur begibt. Denn trotz des Winters ist das Liebeswerben der Eulen spätestens im Februar in vollem Gange. Früher als viele andere Vogelarten beginnen sie bereits im März mit der Brut,
Waldkäuze und Uhus gelegentlich sogar schon im Februar. Dadurch gewinnen sie wertvolle Zeit für die Aufzucht ihrer Jungen. Die strenge Witterung
des ausklingenden Winters kann den Höhlenbrütern wenig anhaben.
War das jetzt eine Eule oder ein Käuzchen? Der signifikante Unterschied besteht in den ohrenartigen
Federbüscheln, die einige Eulenarten auf dem Kopf tragen – eine Charakteristik, die bei Käuzen nicht zu beobachten ist. Allgemein bezeichnet
man schlankere Arten als "Eulen". Gedrungenere Vögel werden häufig "Kauz" genannt. Wer es genau wissen möchte, kann sich den Vergleich im Detail ansehen.
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Blick hinter die Kulissen – unsere Gebietsbetreuung
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(Foto: LBV-Archiv)
Vor 50 Jahren ist Deutschland dem Ramsar-Abkommen beigetreten und im Landkreis Starnberg wurde der Ammersee und der Starnberger See zu diesen wichtigen
Schutzgebieten ernannt. Wir haben das Glück, dass sich gleich vier Gebietsbetreuerinnen und Gebietsbetreuer um diese schützenswerten Landschaften
kümmern.
Die Aufgaben der Gebietsbetreuung sind vielfältig. Dazu gehören die fachliche Beratung bei Pflegemaßnahmen,
das Monitoring gefährdeter Tier- und Pflanzenarten sowie die Vermittlung zwischen den verschiedensten
Interessengruppen.
Es besteht enger Kontakt mit Naturschutzbehörden, Naturschutzverbänden, Landschaftspflegeverbänden.
Ebenso mit Landwirten, bis hin zu den Bayerischen Staatsforsten. Von besonderer Bedeutung sind die Information und Sensibilisierung der Bevölkerung sowie der Besucher und Nutzer der jeweiligen Naturräume.
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Wer mehr über unsere Naturschutzengel wissen möchte, klickt einfach auf das
entsprechende Bild.
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Spätwinter ist Nistkastenzeit
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(Foto: Kerstin Seidl)
Nistkästen werden idealerweise bereits im Herbst aufgehängt, damit Vögel und Kleinsäuger sie als
Winterquartiere nutzen können. Wer im Frühjahr das Brutgeschehen beobachten möchte, beginnt am besten jetzt mit dem Anbringen von Nistkästen, damit
diese bei der Revierschau (die bei Meisen schon im Februar beginnt), entdeckt werden können. Auch nach
Beginn der Brutzeit können noch Kästen von April bis Anfang Mai aufgehängt werden. Sie bieten dann spät zurückkehrenden Zugvögeln wie dem Gartenrotschwanz oder Trauerschnäpper eine Chance, einen
leeren Nistkasten vorzufinden.
Ein paar nützliche Hinweise zum Nistkastenkauf sind hier zu finden. Auf der Webseite des LBV gibt es viele Bauanleitungen, die sich auch gut gemeinsam mit Kindern umsetzen lassen.
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Kurz und
knapp:
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Ergebnisse "Stunde der Wintervögel"
Über 626.000 beobachtete Vögel wurden bayernweit von über 29.600 Teilnehmenden gemeldet. Wintergäste, Vogel
des Jahres und frostiges Wetter sorgten für ein aufregendes Zählwochenende Anfang Januar. Aus dem Landkreis
Starnberg gab es knapp 600 Meldungen mit rund 10.500 gezählten Vögeln. Kohlmeise, Haussperling und Amsel belegten dort die drei ersten
Plätze.
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Starnbirdrace – was ist das denn?
Inspiriert vom jährlichen Wettbewerb des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten birdrace haben 2018 einige
Aktive der Arbeitsgemeinschaft Starnberger Ornithologen (ASO) das Starnbirdrace ins Leben gerufen. Während
beim birdrace einzelne Teams versuchen, innerhalb von 24 Stunden, möglichst viele Vogelarten zu beobachten und somit in Konkurrenz zueinander
antreten, geht es beim Starnbirdrace darum, „gemeinsam“ eine möglichst umfangreiche Artenliste zu
erstellen. Das Starnbirdrace wird meistens zweimal im Jahr durchgeführt, einmal im Sommer und einmal im Winter (immer am 6.
Januar).
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Schmetterling des Jahres 2026
Der BUND und die BUND NRW Naturschutzstiftung haben den Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläuling
zum Schmetterling des Jahres 2026 gekürt. Diese Art ist sowohl faszinierend als auch störanfällig. Grund dafür ist das komplexe Zusammenspiel von Pflanze, Falter und Ameise. Schon kleine Veränderungen bei der Wiesenbewirtschaftung können
dieses sensible Gleichgewicht stören. Als wertgebende Art sind Ameisenbläulinge bei uns besonders häufig auf den Zeitlerwiesen zu
entdecken.
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Ausblick:
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DI, 10.02. – Orni-Stammtisch der ASO mit
ornithologishem Jahresrückblick
SA, 07.03. – Vogelstimmenwanderung im Bernrieder Park
Besuchen Sie für aktuelle Informationen/Termine
auch gerne unserer Facebook-Seite
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Herzliche Grüße
Katharina Roppert-Engert
Geschäftsstelle der
LBV Kreisgruppe Starnberg
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Impressum:
Landesbund für Vogel- und Naturschutz Kreisgruppe Starnberg
Landsberger Strasse 57 82266 Inning-Stegen
www.starnberg.lbv.de starnberg@lbv.de 08143/8808
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