Bilder nicht in der Ausstellung
Beim Zitronenfalter ist die Haut der Puppe (eine Gürtelpuppe, siehe auch Schwalbenschwanz) sehr dünn und durchsichtig. So kann man erkennen, dass sie anfangs noch gar nicht ganz
ausgefüllt ist: Der „Bauch“ für die Flügel ist zwar schon da, aber noch leer. Die Entstehung des Schmetterlings in der Puppe lässt sich hier besonders schön verfolgen.
Auf dem vorletzten Foto sieht man, wie am Hinterleib des Falters eine Flüssigkeit austritt. Während seiner Entwicklung entstehen nämlich auch Abfallstoffe, und diese werden
nach dem Schlüpfen als sogenannter Puppenharn ausgeschieden.
Zitronenfalter - Gonepteryx rhamni
Spannweite: 50-55 mm
Lebensraum: Auwälder, lichte Laubwälder Gebüsche, Wiesen, Gärten und Parkanlagen.
Lebensweise: Tagfalter. Nur 1 Generation, aber die Falter werden 11 Monate alt! Sie schlüpfen im Juli, machen später einen kleinen „Sommerschlaf“, sind im Herbst wieder
da, überwintern dann als Schmetterling und pflanzen sich im Frühjahr fort.
Raupe: Bis 40 mm lang; nur an Faulbaum und Kreuzdorn.
Puppe: Ca. 20 mm lang; Gürtelpuppe an Zweigen der Futterpflanze.
Noch relativ häufig, aber in letzter Zeit seltener geworden. Nur die Männchen sind gelb, die Weibchen grünlichweiß, sodass sie oft mit Kohlweißlingen verwechselt werden.