Die Hauswinkelspinne, die auch als Kellerspinne bezeichnet wird, baut ihre trichterförmigen Röhren bevorzugt in der Nähe des Menschen, beispielsweise in Kellern oder
Gartenschuppen. Sie wählen schwer zugängliche und dunkle Ecken, die über längere Zeit ungestört sind, wie beispielsweise hinter Schränken und in Hohlräumen, um ihre Wohnhöhle zu bauen.
Tagsüber lauert sie regungslos in ihrer Trichterhöhle und wartet auf Beute. Sie ernährt sich von Insekten, die sie durch die Härchen an ihren Beinen erspürt. Sobald sie Beute
wahrgenommen hat, stürmt sie blitzschnell hervor, um das lähmende Gift zu injizieren.
Ursprünglich war sie nur in Europa heimisch, wurde durch den Menschen inzwischen aber auf alle Kontinente verbreitet.
Die Weibchen erreichen eine Körperlänge von bis zu 11,5 Millimetern, die Männchen bis zu neun Millimetern, haben dafür aber längere Beine.