Gemeinsam Bayerns Natur schützen

Segelfalter

 

Auch der Segelfalter schlüpft aus einer Gürtelpuppe (Entstehung siehe Schwalbenschwanz). Sein Körper sieht zunächst aus wie ein unförmiger Sack, nimmt aber bald Gestalt an. Man fragt sich, wo diese langen und zerbrechlich wirkenden Beine in der Puppenhülle Platz hatten. Und man sieht hier in eindrucksvoller Weise den enormen Größenunterschied der Flügel zwischen Schlüpfen und fertigem Zustand. 

Gefährdete Art, bei uns inzwischen leider sehr selten; im Mittelmeergebiet teils noch sehr häufig. Balzflüge wie beim Schwalbenschwanz. 

 

Segelfalter 

Iphiclides podalirius 

 

Spannweite: 60-75 mm 

Lebensraum: Warmes, offenes Gelände, felsige, trockene Hänge mit starker Sonneneinstrahlung. Extrem wärmebedürftige Art. 

Lebensweise: Tagfalter. Eleganter Flieger (Name!); in 1 Generation im Mai/Juni, in günstigen Lagen eine 2. Generation im Hochsommer. Überwintert als Puppe. 

 

Raupe: Bis 40 mm lang; ganz bevorzugt an (niedrig und krüppelig wachsenden) Schlehen, aber auch an anderen Rosengewächsen. 

Puppe: Ca. 25 mm lang; Gürtelpuppe an Zweigen (auch der Futterpflanze).