Auch beim Baumweißling wird aus der Raupe eine Gürtelpuppe (siehe Schwalbenschwanz). Nach dem Abstreifen der letzten Raupenhaut ist die Form der frischen Puppe noch sehr raupenähnlich.
Sie nimmt dann aber eine sehr kompakte Gestalt an und verfärbt sich im Lauf der Entwicklung, bis schließlich kurz vor dem Schlüpfen des Falters bereits seine Flügel zu erkennen sind.
Baumweißling
Aporia crataegi
Spannweite: 50-60 mm
Lebensraum: Offenes Gelände mit Büschen und Bäumen, auch in Obstkulturen.
Lebensweise: Tagfalter. In 1 Generation von Mai bis Juli. Die Falter sammeln sich oft zu mehreren an Blüten oder auf feuchten Wegen, wo sie Mineralstoffe
aufsaugen. Überwintert als Puppe.
Raupe: Bis 40 mm lang; an Weißdorn, Schlehen und anderen Rosengewächsen wie z.B. Apfel- und Birnbäumen; seltener an anderen Laubgehölzen.
Puppe: Ca. 20 mm lang; Gürtelpuppe an Zweigen der Futterpflanze.
Vielerorts selten geworden, da die Art als Obstbaumschädling bekämpft wurde. Dennoch in manchen Jahren massenhaftes Auftreten, z.B. an Autobahn-Pflanzungen.