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Abendpfauenauge

Das Abendpfauenauge gehört zu den Schwärmern, jenen Nachtfaltern, die durch einen kräftigen, torpedoförmigen Körper und windschnittige Flügel gekennzeichnet sind. Ihre Raupen tragen am Hinterleibsende ein sogenanntes Horn, das aber keine echte Funktion hat und schon gar nicht etwa stechen kann. In Ruhestellung und bei Beunruhigung nehmen sie die sogenannte Sphinx-Haltung ein: Der Kopf wird etwas eingezogen und der Vorderkörper in charakteristischer Weise gebogen. Was angeblich der ägyptischen Sphinx ähnlich sieht. Die Raupe ist so zwischen Blättern kaum zu erkennen. 

 

Abendpfauenauge 

Smerinthus ocellata 

 

Spannweite: 70-80 mm 

Lebensraum: Feuchte Wälder, Gebüsche, Auenlandschaften, auch Parks. 

Lebensweise: Nachtfalter. 1 Generation von Mai bis Juli, manchmal eine 2. Generation im August. Überwintert als Puppe. 

 

Raupe: Bis 80 mm lang; in zwei Farbvarianten: bläulich- und gelblichgrün. An Weiden (vorwiegend an schmalblättrigen Arten), aber auch an Pappeln, seltener an Obstbäumen.  

Puppe: Ca. 40 mm lang; etwa 20 cm tief in der Erde.  

 

Häufige Art, die tagsüber gut getarnt an Baumstämmen ruht. Wird der Falter gestört, öffnet er ruckartig die Flügel, und präsentiert die Augenflecken, um Feinde abzuschrecken – so wie es auch das Tagpfauenauge macht.