2021 überraschte uns das Werk eines Bibers am sog. Diagonalgraben, der den tieferliegenden Teil des Geländes durchquert und entwässert. Er staute den Graben bis über dessen Oberkante, setzte
große Teile der Senke unter Wasser und überschwemmte die bisherige Hochstaudenflur, ein bislang recht wertvolles Habitat für Schmetterlinge.
Ab 2022 mehrten sich die Anzeichen dafür, dass etliche Fichten - vielleicht vom „Biber-Anstau“ geschwächt - vom Borkenkäfer befallen sind. Das Waldgesetz verpflichtet uns, befallenen Bäume
umgehend zu entfernen, um eine Ausbreitung hinein in den benachbarten Bestand zu verhindern.
Das Fällen und der Abtransport der ausgewachsenen Fichten wären für uns völlig unmöglich gewesen. Daher kontaktierte Claudius Birke den Forstbetrieb, der im benachbarten Hochwald arbeitet.
Bevor dieser tätig werden konnte, mussten „Bewirtschaftungshindernisse“, also die kleineren Bäume und Gebüsche, die den Zugang zu den zu fällenden Fichten erschweren, beseitigt werden. Zudem
waren nicht alle Bereiche aufgrund des moorigen Untergrunds mit schweren Maschinen erreichbar. So musste auch hier händisch gefällt werden.