Brutvorkommen im Landkreis Starnberg
Im Landkreis Starnberg kann der Wendehals regelmäßig beobachtet werden. Es gibt allerdings meist nur um die 20 Beobachtungen pro Jahr. Ausnahmen wie die Jahre 2018-2020, in denen der Wendehals
deutlich häufiger beobachtet werden konnte, bestätigen diese Regel. In diesen Jahren konnte der Wendehals aus sicherer Entfernung am Brutplatz (Nistkasten) beobachtet werden, daher kommt die
erhöhte Beobachtungsanzahl.
Der Wendehals brütet in Baumhöhlen, oft jedoch auch in Nistkästen. Die Arbeitsgemeinschaft Starnberger Ornithologen (ASO) hat deshalb an einigen potentiell für den Wendehals geeigneten Plätzen
Nistkästen ausgebracht, die zum Teil auch vom Wendehals angenommen wurden. Im Verlauf der letzten 10 Jahre war der Wendehals an vielen unterschiedlichen Stellen im Landkreis nachzuweisen, ein
Beobachtungsschwerpunkt konnte dabei nicht festgestellt werden.
Die wenigen Reviere des Wendehals (pro Jahr haben wir an 0 – 3 Stellen Brutnachweis bzw. Brutverdacht) verteilen sich auf folgende Lebensräume: Ortsrand (Manthal, Söcking); Randbereiche von
Kiesgruben (Kiesgrube Oberbrunn, Kiesgrube St. Gilgen) sowie der Randbereich einer Wiederaufforstungsfläche (Unterbrunner Holz).