Gemeinsam Bayerns Natur schützen

Wasservogelzählung am Weßlinger See

Mit einer Fläche von ca. 17 Hektar ist der Weßlinger See im Landkreis Starnberg eines der kleineren Gewässer. Seit 2015 wird er auch im Rahmen des deutschlandweiten Monitoringprogramms erfasst. Die monatlichen Zählungen von September bis April bieten Einblicke in die Populationsdynamiken und Zugmuster der Wasservogelarten, die diesen See als Raststation nutzen.

 

Aufgrund seiner geringen Größe friert der Weßlinger See fast noch in jedem Winter zu, was in diesen Monaten zu entsprechenden Nullzählungen führt.

 

Zu den häufigsten Arten zählen mit Abstand die Stockente und danach das Blässhuhn. Regelmäßig sind Reiherenten, Graugänse, Haubentaucher, Gänsesäger und Höckerschwäne vertreten. In geringen Zahlen erscheinen Kolbenente, Tafelente, Mandarinente, Teichhuhn, Graureiher, Lachmöwe, Kormoran und der gelegentlich zu sehende Eisvogel. Seltene Ausnahmeerscheinungen sind Sturmmöwe, Krickente und der vermutlich aus Gefangenschaft entflohene Kappensäger, der eigentlich in Nordamerika beheimatet ist.

 

 

Die Gesamtzahl der Sichtungen schwankt zwischen ca. 300 und 400 pro Jahr, die Zahl der Arten zwischen 12 und 15.

 

(Text und Foto: Max Herrmann)

 Die Gesamtdarstellung der Ergebnisse aus der Zählsaison 2024/25 findet sich in folgender Tabelle.