Gemeinsam Bayerns Natur schützen

Monitoring häufiger Brutvögel (MhB)

Haussperling (Foto:T.Hafen/ www.natur-fotografieren.de)
Haussperling (Foto:T.Hafen/ www.natur-fotografieren.de)

Das Monitoring häufiger Brutvögel wird bundesweit seit 2004 unter der Regie des Dachverbands Deutscher Avifaunisten (DDA) durchgeführt. Es hat zum Ziel, stichprobenartig auf 1 km² großen Probeflächen die Revierbestände häufiger Brutvogelarten zu ermittlen. Bundesweit existieren ca. 2600 solche Probeflächen. Ca. 1400 davon werden momentan bearbeitet.

 

Bei der Erfassung werden von ehrenamtlichen Kartierern  im Frühjahr sogenannte Linienkartierungen auf den Probeflächen durchgeführt. Dabei werden entlang einer etwa drei Kilometer Iangen Route alle wahrgenommenen Vögel möglichst punktgenau unter Angabe der Verhaltensweise (mithilfe von Abkürzungen und Symbolen) in eine Karte eingetragen. Die Beobachtungen werden dann zur Auswertung auf separate Artkarten übertragen. Bei der Auswertung werden für alle beobachteten Arten mithilfe vorgegebener Wertungszeiträume sogenannte Papierreviere abgegrenzt und den Lebensräumen auf der Probefläche zugeordnet.

 

Die Ergebnisse der Kartierungen werden für naturschutzpolitische Indikatoren wie,,Artenvielfalt und Landschaftsqualität" oder auch zur Erstellung der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands genutzt. Aber auch für wissenschaftliche Vorhaben, die sich zum Beispiel mit Auswirkungen von Klima- und Landnutzungsänderungen auf Vogelpopulationen auseinandersetzen, finden die Daten Verwendung.

 

Im Landkreis Starnberg bzw. in der näheren Umgebung liegen mehrere Probeflächen, die teilweise von Aktiven der Kreisgruppe Starnberg bearbeitet werden. Weitere Informationen zum Monitoring häufiger Brutvögel finden Sie hier.