Gemeinsam Bayerns Natur schützen

Quantitative Entwicklung der ornitho.de Nutzung im Landkreis STA

aktuelle Beobachtungszahlen im Jahr 2025

Die aktuellen Werte für Beobachtungen, Beobachter und beobachtete Arten für das laufende bzw. vergangene Jahr im folgenden dargestellt. Seit Ende Januar 2026 werden dazu die Werte des Jahres 2025 angezeigt.  

Entwicklung der Beobachter- und Beobachtungszahlen

Im Jahr 2025 wurden für den Landkreis Starnberg ca. 47.300 Beobachtungen von ca. 360 Beobachtern im ornitho.de registriert. Seit 2020 (1. Coronajahr)  hat sich die Anzahl der Beobachtungen bei gut 40.000 Beobachtungen eingependelt. Im Jahr 2025 erfolgte eine weitere Steigerung auf gut 47.000 Beobachtungen. Diese Entwicklung ist vermutlich auf ADEBAR zurückzuführen. 

 

Die Anzahl der in ornitho.de dokumentierten Beobachtungen pro Jahr sowie der Beobachter hat sich folgendermaßen entwickelt.

Zufallsbeobachtungen / systematische Beobachtungen

Im ornitho.de werden hauptsächlich Zufallsbeobachtungen dokumentiert. Damit sind quantitative Aussagen über Bestandszahlen im Allgemeinen nicht möglich. Durch die Fülle und Qualität der Beobachtungen im Landkreis Starnberg sind jedoch qualitative Aussagen über den Status (Brutvogel, Wintergast, Durchzügler, etc.) und in Teilbereichen auch quantitative Aussagen möglich.

 

Systematische Beobachtungen werden zwar ebenfalls im ornitho.de dokumentiert, umfassen allerdings nur einen kleinen Teil der insgesamt dokumentierten Beobachtungen. Systematische Beobachtungen werden im Normalfall bei den Gebiets- bzw. Artkartierungen der ASO ermittelt.

 

In den Jahren ab 2025 wird über das Großprojekt ADEBAR eine systematische Kartierung aller Brutvogelarten durchgeführt. Es ist davon auszugehen, dass ab der Mitte des Projektzeitraums von ADEBAR erste verlässliche, quantitative Aussagen über die Brutvögel im Landkreis Starnberg möglich sind. 

Jahreszeitliche Verteilung der Beobachtungen

Die Beobachtungstätigkeit der Ornithologen verändert sich im Laufe des Jahres. Naturgemäß sind die Frühlingsmonate März bis Mai die beobachtungsintensivsten Monate. Im Sommer (Juli/August) wird relativ wenig beobachtet. Mit der beginnenden Zugsaison im September steigen dann auch die Beobachtungszahlen wieder an. Details über die Beobachtungsdichte im Jahresverlauf der letzten Jahre kann man aus nachfolgender  Grafik entnehmen.

Räumliche Verteilung der Beobachtungen

Die Arbeitsgemeinschaft Starnberger Ornithologen (ASO) hat als ornithologisches Arbeitsgebiet im Wesentlichen den Landkreis Starnberg in seinen politischen Grenzen gewählt. Dabei zählt der gesamte Starnberger See zum Landkreis Starnberg. 

 

Die Festlegung des Arbeitsgebiets auf den Heimatlandkreis und nicht auf einen Naturraum in der Umgebung des Landkreises hat unter anderem mit dem Aufbau von ornitho.de zu tun. Bei ornitho werden Rechte, Plausibilisierungen, Auswertungen, etc.  im Wesentlichen auf Landkreisebene definiert.

In untenstehender  Tabelle wird angegeben, wie sich die Beobachtungen im ornitho.de in den Jahren bis 2020 auf die einzelnen Gemeinden im Landkreis verteilen.  Wenn man die Anzahl der Beobachtungen zur Größe der Gemeinden ins Verhältnis setzt, fällt auf, dass in den südwestlichen Gemeinden Herrsching, Andechs und Tutzing sowie in der Gemeinde Wörthsee deutlich weniger Beobachtungen dokumentiert werden als in den anderen Gemeinden. In diesen Gemeinden gibt es also sicher noch Einiges zu entdecken.


Anzahl der Beobachter

Es wird nicht nur mehr beobachtet als in den Vorjahren, auch die Anzahl der beteiligten Personen ist stark ansteigend. Im Jahr 2025 haben ca. 360 Beobachter ihre Daten im ornitho.de dokumentiert.

Die hohe Zahl an Beobachtern darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass der größte Teil der Beobachtungen von wenigen Personen dokumentiert werden. Ungefähr 88% der Beobachtungen werden von 50 regelmäßigen Beobachtern dokumentiert. Als regelmäßige Beobachter werden Beobachter mit mehr als 10 Beobachtungen pro Monat bezeichnet.


Anzahl der beobachteten Arten

Aber nicht nur die Anzahl der Beobachter und der dokumentierten Beobachtungen steigt an. Auch die Anzahl der beobachteten Vogelarten bleibt auf hohem Niveau.  Über die Jahre hinweg bleibt die kumulierte Anzahl der Arten in einem jahr auf einem ähnlichen Niveau.  Vermutlich werden die allermeisten bei uns vorkommenden Arten auch im ornitho dokumentiert.


(Grafiken: Gerhard Huber; Text: Pit Brützel)

Qualität der Beobachtungen

Der Revieralgorithmus

Starnberger Vogelatlas