Gemeinsam Bayerns Natur schützen

Vogel- und naturkundliche Führung am des NSG Ampermoos

Vogel- und naturkundliche Führung am Rand des NSG Ampermoos mit Christine Moser und Horst Guckelsberger.

 

Noch ist der Revier- und Balzgesang viele Vogelarten zu hören. Es gibt es aber auch naturkundlich einiges über das Ampermoos, eines der größten Niedermoore Bayerns, zu berichten.  Während der Brutzeit gilt für das Naturschutzgebiet ein Betretungsverbot. Daher führt die Tour am Rand des Ampermooses vorbei an Streuwiesen zu einen Pappelwald. Dort sind die Spuren des Bibers unübersehbar.

 

Seit der Fertigstellung der „Rauen Sohlrampe“ bei Grafrath 2013 wird – besonders wirksam bei niedrigem Wasserstand – das Grundwasser wieder angehoben. Der für das Moor lebenswichtige Mindestwasserstand bleibt erhalten, die Mineralisierung des Bodens wird gestoppt. Damit kann sich allmählich die niedermoortypische Pflanzenwelt erholen, aber auch Wiesenbrüter wie Bekassine, Kiebitz und Brachvogel finden wieder bessere Lebensbedingungen vor. Vielleicht ist auch ein „Schimpfen wie ein Rohrspatz“ zu hören – dann ist es die Rohrammer, die in Schilfgebieten zu Hause ist. Das Gebiet ist eines der elf Fauna-Flora-Habitat-(FFH)-Gebiete der EU, über die wir uns im Landkreis Starnberg glücklich schätzen können.

 

Samstag, 01.06.2019, 8:00 Uhr, Inning

Treffpunkt : Gewerbegebiet Inning, Ecke Carl-Benz-Str. / Moosstraße

Dauer: ca. 3 Std.