Mittel- und andere Säger – ASO-Exkursion an die südlichen Lechstauseen

Streifengans
Streifengans
Krickentenerpel
Krickentenerpel
ASO-Gruppe am Lechstau Prem
ASO-Gruppe am Lechstau Prem

28. Januar 2018 . Die erste ASO-Exkursion im Jahr 2018 führte uns an die südlichen Lechstauseen nach Urspring und Prem. Organisatorisch war es relativ kompliziert, da es bis zum Exkursionstag immer wieder neue Zu- und Absagen gab und die Aufteilung der Teilnehmer auf die verschiedenen Fahrzeuge öfter verändert werden musste.  Dann fiel auch noch die S-Bahn in München aus, sodass die Exkursion mit einer halben Stunde Verspätung begann. Markus Gerum führte uns in bewährter Manier an die unterschiedlichen Beobachtungspunkte an den Lechstauseen.

 

Am Stausee Urspring waren neben Entenarten wie Pfeif- und Schnatterenten, einem Singschwan und vielen Zwergtauchern vor allem viele Gänse zu beobachten. Neben den üblichen Graugänsen waren Kanada-, Nil- und Rostgänse zu sehen und auf einer nahegelegenen Wiese konnte eine Streifengans beobachtet werden.  An der Staumauser des Urspringer Stausees waren dann die ersten Säger zu beobachten. Neben mehreren Gänsesägern zeigte sich ein prächtiges Zwergsägermännchen, das alle Teilnehmer mit seiner blendend weißen Färbung begeisterte. Die Schellenten waren schon am Balzen und im Urspringer Stausee zeigte sich noch ein weiblicher Mittelsäger.

 

Das Wetter war ordentlich, es war zwar bedeckt, aber es bleib den ganzen Tag trocken. Nach diversen Zwischenstopps waren wir gegen Mittag am Lechstau Prem. Markus Gerum suchte – leider vergeblich – nach einer Zwergschnepfe, die anderen Teilnehmer amüsierten sich über ein Mittelsägermännchen, das beharrlich die deutlich größeren Gänsesägerweibchen anbalzte. Die Gänsesägermännchen nahmen diese Konkurrenz nicht wirklich ernst. Die Krickenten auf dem Lechstau waren mit ihren lauten Rufen deutlich zu hören und gaben eine schöne Klangkulisse ab.

 

Am frühen Nachmittag waren alle Teilnehmer etwas müde und beschlossen, den Rest des Sonntags zuhause auf der Couch zu verbringen. Danke schön an Merkus Gerum, der uns wieder einmal auf einer schönen Exkursion begleitete.

 

 

 (Text: Peter Brützel, Fotos: Ursula Wiegand, Peter Brützel)

 

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