LBV-Abheuen der „Barthwiese“ bei Hechendorf am Samstag, 08.09.2018, 9 Uhr

Duftlauch (Foto: Horst Guckelsberger)
Duftlauch (Foto: Horst Guckelsberger)

Der Austritt von stark kalkhaltigem Quellwasser hat ein Kalkflachmoor gebildet. Dessen Aufwuchs ließ sich nur zur Einstreu in Ställen verwerten. Diese ehemalige bäuerliche Nutzung als „Streuwiese“ hat zu einem nähr­stoffarmen Standort geführt, auf dem sich konkurrenzschwache Arten durchsetzen und erhalten konn­ten:

Zu diesen gehört unter anderem der „Wohlriechende Lauch“, zu dessen botanischer Familie auch Bärlauch, Knoblauch sowie der Schnittlauch gehören. “Allium suaveolens“ steht als „gefährdet“ auf den Roten Listen Bayerns und Deutschlands. Daneben gedeihen dort Mehlprimeln, Knaben­kraut-Orchi­deen und die Sibirische Schwertlilie.

Zum Erhalt dieses botanischen Schatzes haben wir die Wiese gemäht. Nunmehr muss das Mähgut, wie früher, mit dem Rechen auf „Schwaden“, also lange Reihen, gelegt werden. Anschließend wird es aufgenommen und weiterverwertet.

Wer sich für diese Arten einsetzen will, ist für diese Handarbeit beim LBV als Helfer beim Abheuen will­kommen. Wir hoffen, dass das Wetter hält und wir das Mähgut trocken einbringen können.

Kräftiges Schuhwerk, möglichst Gummistiefel, und Arbeitshandschuhe werden empfohlen, Werkzeug wird gestellt.

 

Treffpunkt: S-Bahnhof Seefeld-Hechendorf


LBV-Abheu-Aktion eines Kalkflachmoores bei Breitbrunn am Samstag, 15.09.2018 um 9 Uhr

Auf einem Kalkflachmoor konnten sich auf engstem Raum ganz unterschiedliche Lebensräume entwickeln: Eine Streuwiese mit Enzianen, Orchideen und Wollgräsern, dazu  Pfeifengraswiesen, ein sehr nasser Teil mit seltenem Kopfbinsen und, neben einem ehemaligen Eisstock-Weiher, eine Wasserdost-Hochstaudenflur. Nur durch regelmäßige Mahd lässt sich diese biologische Vielfalt erhalten - jetzt geht es darum, das Mähgut abzurechen. Dazu freuen wir uns auf tatkräftige Helfer, denen die Artenvielfalt am Herzen liegt.

Kräftiges Schuhwerk, ggf. Gummistiefel, und Arbeitshandschuhe werden empfohlen, Werkzeug wird gestellt.

Treffpunkt: Sportplatz Breitbrunn an der Straße Herrsching-Breitbrunn, vor dem Ortsanfang

Wann? Samstag, 15.09.2018, 9:00 Uhr


LBV Vortrag über Naturnahe Gärten am Mittwoch, 19. September um 19 Uhr

(Foto: Karin Mengele)
(Foto: Karin Mengele)

Der LBV Starnberg lädt ein! Naturnahe Gärten -  Trittsteinbiotope für Wildtiere und Wildpflanzen in einer ausgeräumten Landschaft

Bunte Gärten statt steriler Kiesflächen und monotonem Englischem Rasen: Naturnahe Gärten machen nicht nur mehr Spaß und weniger Arbeit. Sie sind in der Zeit der industrialisierten Landwirtschaft und massiven Artenverarmung darüber hinaus ein nicht zu unterschätzender Faktor um dem Insekten- und Vogelsterben entgegen zu wirken. Immerhin nehmen Gärten in Mitteleuropa dreimal so viel Fläche wie Naturschutzgebiete ein. Im Vortrag zeigen die diplomierte Gartenbauerin und der Hobbybiologe, wie man mit Toleranz , sowie ein wenig Aufmerksamkeit und Wissen ein Paradies für viele Tiere und Pflanzen schaffen und damit seinen eigenen kleinen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität und dem Bayerischen Natur- und Kulturerbe leisten kann.

Ort: Gasthof Il Plonner, Gautinger Straße 52, 82234 Weßling/Oberpfaffenhofen

Zeit: Mittwoch, 19. September 2018, Beginn 19:00 Uhr

Vortragende: Karin Mengele, Oliver Wittig


Ornistammtisch am Mittwoch, 26. September mit Vortrag über die Algarve

Raubseeschwalbe (Foto: Claudia Höll)
Raubseeschwalbe (Foto: Claudia Höll)

Die Algarve - ein Naturparadies

Claudia Höll berichtet von einer naturkundlichen Reise in den Süden Portugals.

Die Algarve in Portugal ist für die meisten Touristen vor allem für die Strände, das Meer und die Golfplätze bekannt. Bei näherer Betrachtung zeigt sich allerdings eine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt in sehr abwechslungsreicher Landschaft. Vom Inland der Algarve, das vom Anbau der Korkeiche geprägt ist, zu den touristisch erschlossenen Küstengebieten, bis hin zum südwestlichsten Punkt Europas finden Naturbeobachtende eine Naturvielfalt von der Winkerkrabbe über verschiedenste Orchideen, Geckos und Insekten bis hin zu einer vielfältigen Vogelwelt.

 

Der Ornistammtisch findet statt am

Mittwoch, 26.September 2018 ab 19.15 im Dorf-Gasthof „Il Plonner“ in Oberpfaffenhofen.

Der Dorf-Gasthof "Il Plonner" liegt in Oberpfaffenhofen in der Gautinger Straße 52. Er ist über den S-Bahnhof Weßling(S 8)  in 3 Minuten mit dem Bus 955 (Haltestelle Oberpfaffenhofen) erreichbar.

 

Der Anfangstermin des Ornistammtischs ist auf den Busfahrplan abgestimmt. Für die Heimfahrt kann eine Mitfahrgelegenheit zum nächstgelegenen S-Bahnhof vermittelt werden.


LBV-Hangquellmoor-Pflege an den Ammersee-Leiten am Samstag, 06.10.2018, 9:00 Uhr

Wie eine Perlenkette reihen sich Quellmoore entlang der Abhänge, der "Leiten", zum Ammersee. Und es sind wirklich Perlen des heimischen Naturschatzes. Dort finden sich selten gewordenen botanische Raritäten wie Orchideen, Enziane oder das wenig spektakulär anzusehende Rote Kopfried. Aber auch Besonderheiten der Tierwelt wie die Kleine Blaupfeil-Libelle oder die Kreuzotter finden dort noch ihren Lebensraum.

Das Hirschgrabenmoos ist eines der typischen Hangquellmoore an den Ammersee-Leiten.

 

Diese Hangquellmoore drohen zuzuwachsen, zu verbuschen und zu vergrasen. Sie müssen frei gehalten werden, damit sie in ihrem besonderen Wert zu erhalten. Diese Pflege ist wegen der empfindlichen Böden mit Kalktuffbildung nur in Handarbeit möglich:

 Abheuen, auf Schwaden legen und Abtransport von Mahdgut. Der Landesbund für Vogelschutz freut sich über möglichst viele Helfer.

Kräftiges Schuhwerk - Gummistiefel - und Arbeitshandschuhe werden empfohlen, Werkzeug wird gestellt.

 

Treffpunkt Parkplatz zum Erholungsgelände Aidenried, 4,5 km südlich von Herrsching / Mühlfeld


LBV-Hangquellmoor-Pflege am Naturdenkmal "Lange Wiese" bei Erling/Andechs am Samstag, 13.10.2018, 9:00 Uhr

Das Naturdenkmal "Lange Wiese" ist ein ausgedehntes, teilweise stärker durchnässtes Hangquellmoor,  das trittempfindlich ist. Aber dort finden sich auch Kalkmagerrasen, Streuwiese auf engem Raum, ein besonders vielfältiger Lebensraum.

Auch hier muss Licht auf den Boden kommen und die Streu entfernt werden,  damit seltene Pflanzen auch künftig das nötige Licht bekommen.

Der Boden ist aber empfindlich, vor allem im Hangquellmoor, sodass Maschinen nur bedingt eingesetzt werden können - traditionelle Handarbeit mit dem Rechen ist also gefragt:

Nach erfolgter Mahd wird zum Abtransport das Heu mit dem Rechen hinunter auf den festen, für Ladewagen befahrbaren Hangfuß transportiert.

Für eine "Lange" Wiese brauchen wir entsprechend viele Helfer...

Lernen Sie wieder ein wunderschönes Gebiet kennen und arbeiten Sie mit!

 Feste Schuhe, ggf. Gummistiefel, und Arbeitshandschuhe und ein persönliches Getränk ("viel trinken")  sind zweckmäßig, Werkzeug - Rechen, Gabeln und Zug-Planen - werden gestellt.

Treffpunkt: Parkplatz am Pähler Höhenweg (am Ortseingang von Erling von Herrsching aus).

 


Wasservogelbeobachtung an der Roseninsel am Sonntag, 14.10.2018 von 11 - 14 Uhr

Kolbenenten (Foto: Ursula Wiegand)
Kolbenenten (Foto: Ursula Wiegand)
Wasservögel an der Roseninsel (Foto: Peter Brützel)
Wasservögel an der Roseninsel (Foto: Peter Brützel)
Wasservogelzählung (Foto: Peter Brützel)
Wasservogelzählung (Foto: Peter Brützel)

 

Im Winterhalbjahr veranstalten der LBV Starnberg, die Gebietsbetreuung Starnberger See und die Wasservogelzähler regelmäßig Wasservogelbeobachtungen am Fähranleger an der Bucht zur Roseninsel (Platanenrondell).

An der Roseninsel können im Winterhalbjahr bis zu 6.000 Wasservögel beobachtet werden. Blässhühner, Reiher- und Tafelenten sind dabei die häufigsten Arten, es können aber auch Kolbenenten, Schellenten, Kormorane, Graugänse, Haubentaucher und Schwarzhalstaucher beobachtet werden.

 

Für die Passanten besteht die Möglichkeit, die Wasservögel unter Anleitung mit einem Fernrohr (Spektiv) zu beobachten und die unterschiedlichen Arten kennenzulernen. Die Wasservogelzähler geben Auskunft über die Herkunft der einzelnen Arten, die Ergebnisse der Wasservogelzählung und die Bedeutung des Starnberger Sees als Überwinterungs- und Rastgebiet für über 20.000 Wasservögel. 

 

 

Treffpunkt: Sonntag, 14. Oktober 2018, von 11 bis 14 Uhr am Fähranleger zur Roseninsel im Lennépark bei Feldafing.

 

Bei Dauerregen, starkem Schneefall oder starken Nebel entfällt die Veranstaltung!     

Ornistammtisch am Mittwoch, 21. November mit Vortrag über den Kiebitz

Kiebitz (Foto: Christoph Moning)
Kiebitz (Foto: Christoph Moning)

 

Der Kiebitz - Maisäcker als geeignetes Ausweichhabitat?

 

Kiebitze tragen ihren herzerfrischenden Gesang noch mancherorts in unserer Agrarlandschaft vor, doch dieses Bild droht zu verschwinden. In den letzten Jahren gab es viele Bemühungen den Lebensraum Acker für Kiebitze zu optimieren, doch die vielen Hintergründe dieses Brutlebensraumes sind wenig bekannt und die Geschichte des Kiebitzes auf Äckern ist eine vieler Misserfolge. Prof. Dr. Christoph Moning berichtet von neuen Forschungsergebnissen und zeigt Perspektiven für die Zukunft des Kiebitzes auf unseren Äckern auf.

   

Der Ornistammtisch findet statt am

Mittwoch, 21. November 2018 ab 19.15 im Dorf-Gasthof „Il Plonner“ in Oberpfaffenhofen.

Der Dorf-Gasthof "Il Plonner" liegt in Oberpfaffenhofen in der Gautinger Straße 52. Er ist über den S-Bahnhof Weßling(S 8)  in 3 Minuten mit dem Bus 955 (Haltestelle Oberpfaffenhofen) erreichbar.

 

Der Anfangstermin des Ornistammtischs ist auf den Busfahrplan abgestimmt. Für die Heimfahrt kann eine Mitfahrgelegenheit zum nächstgelegenen S-Bahnhof vermittelt werden.

Seetaucher-Exkursion am Starnberger See am Sonntag, 27.01.2019, 09:00-12:00

Prachttaucher (Foto: P.Brützel)
Prachttaucher (Foto: P.Brützel)
Prachttaucher und Eistaucher (Foto: C. Haass)
Prachttaucher und Eistaucher (Foto: C. Haass)

Am Starnberger See überwintern regelmäßig Pracht- und Sterntaucher, gelegentlich auch Eistaucher. Diese Arten sind im deutschen Binnenland nur sehr selten anzutreffen, denn die Brutgebiete liegen vor allem in nördlicheren Breiten, zum Beispiel in Island, in Schottland, Skandinavien und weiter gen Osten in den Tundra-Regionen Sibiriens. Den Winter verbringen Seetaucher in der Regel an den Meeresküsten und ziehen teilweise bis an die Küstenbereiche West- und Südeuropas. Die großen Binnenseen des Voralpenlandes bieten jedoch eine wichtige Rastmöglichkeit auf dem Zug in den Süden. Einige Vögel entschließen sich sogar dafür, auf den Voralpenseen zu überwintern. Entscheidend sind dabei das Nahrungsangebot und eine eisfreie Wasseroberfläche. Der Starnberger See erfüllt diese Bedingungen und wird alljährlich, während der Wintermonate, von bis zu 40 Prachttauchern, einigen Sterntauchern und einzelnen Eistauchern genutzt.

 

Bei der Seetaucher-Exkursion wollen wir auf der „Seetaucher-Strecke“ entlang des Ost- und Südufers nach diesen Arten Ausschau halten. Auch Biologie und Zugverhalten werden vorgestellt. Außerdem werden die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale besprochen, denn gerade im Winter (wenn die Vögel das Schlichtkleid tragen) ist die Arterkennung oft schwierig.

 

Neben den Seetauchern können bei dieser Gelegenheit noch etliche weitere Wintergäste wie Tafel-, Reiher- und Schellente beobachtet werden. Mit etwas Glück gelingt sogar ein Blick auf andere im Binnenland sehr seltene Arten wie die Bergente oder die Samtente.

 

Wir werden mehrere Beobachtungsstandorte mit dem Auto anfahren (Ambach bis Seeshaupt). Informationen zu möglichen Mitfahrgelegenheiten erhalten Sie bei der Gebietsbetreuung Starnberger See. Falls vorhanden, bitte eigenes Fernglas oder Fernrohr mitnehmen.   

 

 

Treffpunkt: 09:00 Uhr am Parkplatz beim Erholungsgebiet Ambach, 82541 Münsing

Leitung: Dr. Andrea Gehrold (Gebietsbetreuung Starnberger See) und Pit  Brützel (ASO - Arbeitsgemeinschaft Starnberger Ornithologen)

Kontakt: Gebietsbetreuung Starnberger See, Tel: 08143/271168, Email: starnbergersee@lbv.de 

© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
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