Abheuen der “Barthwiese” bei Hechendorf am Samstag, 28.10.2017 , 9 Uhr

Iris sibirica auf der Barthwiese (Foto: H.Guckelsberger)
Iris sibirica auf der Barthwiese (Foto: H.Guckelsberger)

Der Austritt von stark kalkhaltigem Quellwasser hat eine nasse Wiese gebildet, auf der sich das Gras nur zur Einstreu in Ställen verwerten ließ. Diese ehemalige bäuerliche Nutzung als “Streuwiese” hat zu einem nährstoffarmen Standort geführt, auf dem sich konkurrenzschwache Arten durchsetzen konnten: Mehlprimeln und Knabenkraut-Orchideen gedeihen dort, Enziane, Schwertlilien und Duftlauch. Dazu muss diese Wiese regelmäßig nach dem Aussamen im Spätherbst gemäht werden - das ist schon geschehen - und jetzt das Schnittgut entfernt werden. Dazu wird es wie früher von Hand mit dem Rechen auf Schwaden gelegt. Für diese Handarbeit suchen wir wieder Helfer, die zum Erhalt dieser Artenvielfalt beitragen wollen.

 

Kräftiges Schuhwerk, ggf. Gummistiefel, und Arbeitshandschuhe werden empfohlen, Werkzeug wird gestellt, Brezen wie (fast) immer.

 

Treffpunkt: Samstag, 28.10.2017, 9 Uhr, S-Bahnhof Seefeld-Hechendorf (S 8)


LBV-Abheuen im ehemaligen Pionierübungsgelände Krailling am Samstag, 11.11.2017, 9:00 Uhr

Abheuaktion im Kraillinger Pioniergelände (Foto: H.Guckelsberger)
Abheuaktion im Kraillinger Pioniergelände (Foto: H.Guckelsberger)

 

Das kleinteilige Mosaik verschiedener Böden mit ihrer Vielfalt an Pflanzen macht einen besonderen Reiz des ehemaligen Pionierübungsgeländes Krailling aus. Dies gilt besonders für die unter­schied­lichen nährstoffarmen, „mageren“ Flächen. Sie dürfen erst gemäht werden, nachdem Blüten­pflanzen wie der Fransen-Enzian ihre Samen abge­worfen haben. Um ihre Qualität als Magerrasen  zu erhalten, muss das Mähgut mit dem Rechen abgeheut und aus der Fläche entfernt werden. Zu dieser händischen Arbeit  lädt der Landesbund für Vogelschutz (LBV) ein – eine gute Gelegenheit, dieses  wertvolle und schöne Gebiet der Gemeinde Krailling mit seinen seltenen Arten einmal unmittelbar kennen zu lernen.

 

Der LBV Starnberg freut sich über Helfer, die ihn bei dieser Abheu-Aktion tatkräftig unterstützen.

 

Kräftiges Schuhwerk und Arbeitshandschuhe werden empfohlen, Arbeitsgerät wird gestellt.

 

Samstag, 11.11.2017, 9:00 Uhr,

Treffpunkt: Schranke hinter dem Hackschnitzelwerk an der Pentenrieder Straße / Stirling-Ring


Wasservogelbeobachtung an der Roseninsel am Sonntag, 12.11.2017 von 11 - 14 Uhr

Kolbenenten (Foto: Ursula Wiegand)
Kolbenenten (Foto: Ursula Wiegand)
Wasservögel an der Roseninsel (Foto: Peter Brützel)
Wasservögel an der Roseninsel (Foto: Peter Brützel)
Wasservogelzählung (Foto: Peter Brützel)
Wasservogelzählung (Foto: Peter Brützel)

 

Im Winterhalbjahr veranstalten der LBV Starnberg, die Gebietsbetreuung Starnberger See und die Wasservogelzähler regelmäßig Wasservogelbeobachtungen am Fähranleger an der Bucht zur Roseninsel (Platanenrondell).

An der Roseninsel können im Winterhalbjahr bis zu 6.000 Wasservögel beobachtet werden. Blässhühner, Reiher- und Tafelenten sind dabei die häufigsten Arten, es können aber auch Kolbenenten, Schellenten, Kormorane, Graugänse, Haubentaucher und Schwarzhalstaucher beobachtet werden.

 

Für die Passanten besteht die Möglichkeit, die Wasservögel unter Anleitung mit einem Fernrohr (Spektiv) zu beobachten und die unterschiedlichen Arten kennenzulernen. Die Wasservogelzähler geben Auskunft über die Herkunft der einzelnen Arten, die Ergebnisse der Wasservogelzählung und die Bedeutung des Starnberger Sees als Überwinterungs- und Rastgebiet für über 20.000 Wasservögel. 

 

 

Treffpunkt: Sonntag, 12. November 2017 , von 11 bis 14 Uhr am Fähranleger zur Roseninsel im Lennépark bei Feldafing.

 

Bei Dauerregen, starkem Schneefall oder starken Nebel entfällt die Veranstaltung!     


Ornistammtisch am Mittwoch, 15. November, mit Vortrag über den Vogelzug in Andalusien

Weißstörche (Foto: Thomas Hafen - www.natur-fotografieren.de)
Weißstörche (Foto: Thomas Hafen - www.natur-fotografieren.de)

 

Andalusien – Hotspot des Vogelzugs

 

 Andalusien ist ein Hotspot in jeder Beziehung. Bernhard Glüer und Thomas Hafen mussten bei ihrer Reise Anfang September 2016 bis zu 42° C im Schatten ertragen. Lohn der schweißtreibende Mühe: die Beobachtung Zehntausender Weißstörche, Schwarzmilane und Wespenbussarde sowie zahlreicher Zwerg- und Schlangenadler auf ihrem Weg über die Straße von Gibraltar nach Afrika. Neben den besten Tipps für die Zugvogelbeobachtung stellt Thomas Hafen in seinem Vortrag aber auch die interessantesten Plätze Südspaniens für die Beobachtung von Limikolen, Geiern und Singvögeln vor - und präsentiert den vielleicht albernsten Job der Welt: Waldrappenimitator. 

 

Der Ornistammtisch findet statt am

Mittwoch, 15. November 2017 ab 19.15 im Dorf-Gasthof „Il Plonner“ in Oberpfaffenhofen.

Der Dorf-Gasthof "Il Plonner" liegt in Oberpfaffenhofen in der Gautinger Straße 52. Er ist über den S-Bahnhof Weßling(S 8)  in 3 Minuten mit dem Bus 955 (Haltestelle Oberpfaffenhofen) erreichbar.

 

Der Anfangstermin des Ornistammtischs ist auf den Busfahrplan abgestimmt. Für die Heimfahrt kann eine Mitfahrgelegenheit zum nächstgelegenen S-Bahnhof vermittelt werden.


LBV-Abheuen im Gilchinger Naturschutzgebiet “Wildmoos” am Samstag, 18.11.2017, 9:00 Uhr

Deutscher Enzian (Foto: H. Guckelsberger)
Deutscher Enzian (Foto: H. Guckelsberger)

Der „Birkenbuckel“ und die umgebenden Pfeifengraswiesen am Rand des Gilchinger Naturschutzgebietes “Wildmoos” beherbergen als Übergangsbereiche von nassen Moorböden zu trockenen Kiesbuckeln  einer besonderen Artenvielfalt. Durch regelmäßige, einmalige Mahd haben sich dort mehrere Enzianarten, aber auch Arnika und der Zwergginster „Regensburger Geißklee“. Für seltene Schmetterlingsarten und ihre Raupen sind diese Bereiche besonders wichtig.

 

Diese Flächen wurden erst jetzt, also sehr spät, gemäht. Das Heu muss nun abgerecht werden. Der LBV freut sich über Helfer bei dieser Arbeit in wunderbar stiller Natur.

 

Kräftiges Schuhwerk und Arbeitshandschuhe werden empfohlen, Werkzeug wird gestellt.

 

Treffpunkt: Gilching, Ecke Römer-/Weßlinger Straße (beim ehemaligen Raiffeisen-Lagerhaus)

Wann? Samstag, 18.11.2017, 9 Uhr. Von dort in Fahrgemeinschaften zum Wildmoos.


Seetaucher-Exkursion am Starnberger See am Sonntag, 21.01.2018, 09:00-12:00

Prachttaucher (Foto: P.Brützel)
Prachttaucher (Foto: P.Brützel)
Prachttaucher und Eistaucher (Foto: C. Haass)
Prachttaucher und Eistaucher (Foto: C. Haass)

Am Starnberger See überwintern regelmäßig Pracht- und Sterntaucher, gelegentlich auch Eistaucher. Diese Arten sind im deutschen Binnenland nur sehr selten anzutreffen, denn die Brutgebiete liegen vor allem in nördlicheren Breiten, zum Beispiel in Island, in Schottland, Skandinavien und weiter gen Osten in den Tundra-Regionen Sibiriens. Den Winter verbringen Seetaucher in der Regel an den Meeresküsten und ziehen teilweise bis an die Küstenbereiche West- und Südeuropas. Die großen Binnenseen des Voralpenlandes bieten jedoch eine wichtige Rastmöglichkeit auf dem Zug in den Süden. Einige Vögel entschließen sich sogar dafür, auf den Voralpenseen zu überwintern. Entscheidend sind dabei das Nahrungsangebot und eine eisfreie Wasseroberfläche. Der Starnberger See erfüllt diese Bedingungen und wird alljährlich, während der Wintermonate, von bis zu 40 Prachttauchern, einigen Sterntauchern und einzelnen Eistauchern genutzt.

 

Bei der Seetaucher-Exkursion am 21. Januar 2018  wollen wir auf der „Seetaucher-Strecke“ entlang des Ost- und Südufers nach diesen Arten Ausschau halten. Auch Biologie und Zugverhalten werden vorgestellt. Außerdem werden die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale besprochen, denn gerade im Winter (wenn die Vögel das Schlichtkleid tragen) ist die Arterkennung oft schwierig.

 

Neben den Seetauchern können bei dieser Gelegenheit noch etliche weitere Wintergäste wie Tafel-, Reiher- und Schellente beobachtet werden. Mit etwas Glück gelingt sogar ein Blick auf andere im Binnenland sehr seltene Arten wie die Bergente oder die Samtente.

 

Wir werden mehrere Beobachtungsstandorte mit dem Auto anfahren (Ambach bis Seeshaupt). Informationen zu möglichen Mitfahrgelegenheiten erhalten Sie bei der Gebietsbetreuung Starnberger See. Falls vorhanden, bitte eigenes Fernglas oder Fernrohr mitnehmen.   

 

 

Treffpunkt: 09:00 Uhr am Parkplatz beim Erholungsgebiet Ambach, 82541 Münsing

Leitung: Dr. Andrea Gehrold (Gebietsbetreuung Starnberger See) und Pit  Brützel (ASO - Arbeitsgemeinschaft Starnberger Ornithologen)

Kontakt: Gebietsbetreuung Starnberger See, Tel: 08143/271168, Email: starnbergersee@lbv.de 

© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
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